Kinder-Puppe hilft bei Schulungen

Spende für Intensivpflegedienst PHB

Schulungen für Pflegekräfte, die schwerstpflegebedürftige und beatmete Kinder zu Hause betreuen, kann der nordhessische Intensivpflegedienst PHB hetzt noch hochwertiger gestalten. Mit Unterstützung des Fördervereins "Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not" (588 Euro) und der Mathias-Kaufmann-Stiftung (500 Euro) konnte der gemeinnützige Verein eine multifunktionale Kinder-Reanimationspuppe im Wert von 1088 Euro kaufen. An der Puppe, die in etwa so groß und schwer ist wie ein fünfjähriges Kind, können die Pflegekräfte von PHB zum Beispiel üben, wie man eine Kanüle wechselt oder Magensonden legt, die Harnblase kathetert, Injektionen setze und vieles mehr. "Die Einarbeitung und die fortlaufende Schulung unserer Mitarbeiter ist extrem wichtig, um unsere Pflegequalität zu sichern", sagt Mario Arndt, Leiter der Abteilungen PHB Kids/Intens: "Die Reanimationspuppe verbessert dieses Angebot nochmals."

PHB besteht seit 30 Jahren und ist seit 16 Jahren spezialisiert auf die Versorgung von Kindern, die intensivmedizinisch gepflegt und beatmet werden müssen. Die fast 110 Mitarbeiter der Abteilung PHB Kids/Intens versorgen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Nordhessen und Südniedersachsen zu Hause bei ihren Familien. Sie begleiten ihre Patienten in den Urlaub, in die Schule, zu Ausflügen. Allerdings werde es immer schwieriger, Pflegefachkräfte zu gewinnen. "Wir danken für die Spende, auch im Namen der Kinder und Jugendlichen, die wir pflegen", sagt Arndt.



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